3 Möglichkeiten, das Schwimmtraining zu kompensieren

3 Möglichkeiten, das Schwimmtraining zu kompensieren

Unter den derzeitigen Einschränkungen, wie der Schließung der Schwimmbäder, stellt sich die Frage, wie ein gewisses Niveau beim Schwimmen gehalten werden kann.

Die gute Nachricht vorweg: Schwimmen ist eine äußerst technische Sportart. Bereits gelernte und automatisierte Prozesse werden für mehrere Jahre gespeichert.

Zudem ist die Schwimmtechnik der entscheidendste Leistungsfaktor bei dieser Sportart, da der Wasserwiderstand 800 Mal höher ist als der Luftwiderstand. Im nassen Element wirken sich daher geringfügige Technikveränderungen stark aus.

Wer an seiner Schwimmtechnik gearbeitet hat, wird im Frühjahr daher auch wieder rasch seine Form aufbauen. Auch die Feinkoordination, bzw. das so genannte Wassergefühl, wird man schnell wieder erwerben.

Wie man seine Technik effizient verbessert, findest du unter: Techniktraining, das wirklich etwas bringt | Triathlonportal.net

Allerdings ist auch das Kraftniveau nicht unwesentlich. Athleten mit einer passablen Schwimmtechnik benötigen auch entsprechende konditionelle Fähigkeiten, um schnelle Schwimmzeiten zu erzielen.

Sportler auf einem geringeren Niveau profitieren hingegen generell von einem Krafttraining, selbst wenn die Schwimmtechnik für diese in erster Linie entscheidend ist.

Es bietet sich daher an, schon jetzt im Winter die entsprechenden Grundlagen zu trainieren, um im Frühjahr im Wasser wieder durchstarten zu können.

Hierfür gibt es 3 unterschiedliche Methoden, die ergänzt zu den besten Resultaten führen:

  • Stabilitätstraining

Zum Aufrechterhalten der Körperspannung für eine gute Wasserlage sollten Stabilitätsübungen absolviert werden. Hierzu zählen statische Übungen, wie Planks in sämtlichen Variationen, aber auch dynamische Übungen, wie Sit-ups, Klappmesser, oder der Beckenlift. Das Stabilitätstraining ist generell von zentraler Bedeutung für Triathleten, insbesondere da man bei allen drei Disziplinen davon profitiert und Verletzungen vorgebeugt werden können.

  • Krafttraining mit Gewichten

Der klassische Kraftraum bietet auch für Triathleten interessante Trainingsmöglichkeiten. Spezifisch für das Schwimmtraining sollte Bankdrücken, Kreuzheben und Klimmzüge gemacht werden. Der Rücken kann auch durch Kniebeugen mit einer Langhantel oder durch gestrecktes Kreuzheben mit Kurzhanteln trainiert werden. Für die Antriebsmuskulatur beim Schwimmen wird insbesondere der Latissimus und der Trizeps, jedoch auch die Brustmuskulatur benötigt. Zusätzlich zu den erwähnten Übungen sollte der Trizeps durch Übungen, wie Dips oder durch entsprechende Kurzhantelübungen trainiert werden.

  • Zugseiltraining

Die dritte Möglichkeit stellt das Zugseiltraining dar. Ziel ist es hierbei die Bewegung des Schwimmzugs zu simulieren. Darüber hinaus kann an der Technik beim Aufwärmen gearbeitet werden, indem man sich auf einen bestimmten Technikaspekt, wie den hohen Ellbogen, konzentriert. Im Anschluss sollte ein Hauptprogramm, wie 8-mal eine Minute Zugseilziehen, absolviert werden.

Fazit

Aufgrund der speziellen Eigenschaften des nassen Elements kann das Schwimmtraining nicht vollständig kompensiert werden. Allerdings ist es möglich, einen Teil der Form zu konservieren, Grundlagen aufzubauen oder sogar das Kraftniveau als wichtige Basis zu verbessern.

Mit sportlichen Grüßen

Reinhard und Barbara

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